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	<title>totalunegal - Jugendseite der ELFK</title>
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	<description>Jugendseite der ELFK</description>
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		<title>Wofür lebst du?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Videoandacht geht Ben der Frage nach, wofür wir auf dieser Erde eigentlich leben. Kann es nur eine Sache sein? Geld verdienen zum Beispiel oder der Fussballverein. Oder gibt es doch mehr? Alle Videos!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Videoandacht geht Ben der Frage nach, wofür wir auf dieser Erde eigentlich leben. Kann es nur eine Sache sein? Geld verdienen zum Beispiel oder der Fussballverein. Oder gibt es doch mehr?<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/35199299?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="590" height="332"></iframe></p>
<p><a href="http://totalunegal.de/j-tv/">Alle Videos!</a></p>
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		<title>Viel Platz!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder der schon mal in das Zimmer eines Teenagers gekommen ist oder in das Zimmer seines 3-jährigen Kindes, der kennt en Ausspruch: „Hier weiß man ja gar nicht mehr, wo man hintreten soll!“ Hier eine Socke, da eine Hose, die noch gut ist. Da eine&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder der schon mal in das Zimmer eines Teenagers gekommen ist oder in das Zimmer seines 3-jährigen Kindes, der kennt en Ausspruch: „Hier weiß man ja gar nicht mehr, wo man hintreten soll!“</p>
<p>Hier eine Socke, da eine Hose, die noch gut ist. Da eine leere Flasche und dort ein Gegenstand, den man noch brauchen könnte. Da bleibt nicht mehr viel Platz zum hintreten, da wird’s eng. Vielleicht sitzt du gerade in solch einem Zimmer. Ganz abgesehen davon, dass es auch bei Ü-30ern so aussehen kann.</p>
<p>Wer noch nie so ein Zimmer gesehen hat, der kennt aber solch ein Gefühl aus dem eigenen Leben. Ja, unser Leben fühlt sich manchmal an, wie so ein unaufgeräumtes Zimmer. Da ein Krankheitsfall in der Familie, dort ein unausgeräumter Streit, hier ein Mensch, der uns auf dem Kieker hat, dort ein Berg von Aufgaben, die erledigt werden wollen. Unendlich könnte man diese Liste fortführen und ganz am Ende kommt der größte und beengenste Bereich unsres Lebens, nämlich unsre Schuld, die wir vor Gott Tag um Tag vergrößern. Da wird es eng, da bleibt nicht mehr viel Platz zum Hintreten und es wird von Tag zu Tag enger. Wir verzweifeln leicht und wissen nicht, wie wir den nächsten Tag über die Runden kriegen sollen. Wir möchten am liebsten schreien: „Hier weiß ich gar nicht mehr wo, ich hintreten soll!“ Und dann kommt manchmal noch die Resignation dazu. Denn wenn wir uns mal wieder vorgenommen haben, unser Leben aufzuräumen, dann dauert es nicht lange und wir reißen mit unserm Hintern das wieder ein, was wir mit den Händen aufgebaut haben. Gerade jetzt am Anfang des neuen Jahres haben wir uns gute Vorsätze gemacht. Doch es wird nicht lange dauern und wir stehen wieder im Chaos.</p>
<p>Ganz ähnlich ging es David im Alten Testament. In einem Gebet zu Gott sagt er dann diesen:</p>
<blockquote><p>„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ (Psalm 31,9)</p></blockquote>
<p>Ein weites, offenes Feld. „Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Welch ein befreiendes Gefühl, welch eine Erleichterung. Und es ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine Tatsache. Gott handelt hier. Er stellt uns auf weiten Raum. Er räumt alles aus dem Weg, was uns beengt, was uns Angst macht. Und das ist als erstes unsre Schuld. All die Fehler, die wir begehen, die nimmt er weg, die vergibt er. Indem Jesus für dich am Kreuz starb, hat er den Weg frei gemacht. Du kannst ganz frei zu Gott kommen und ihm alle deine Sorgen sagen und ihn bitten, dass er dir hilft. Du darfst ihn ganz konkret mitnehmen in jede Entscheidung deines Lebens, auch im neuen Jahr. Beginne dieses Jahr, ja jeden Tag mit diesem Gebet: Herr, stell du meine Füße auf weiten Raum. Das heißt nicht, dass Gott dir alle deine Entscheidungen abnimmt oder du dir keine Mühe mehr geben brauchst, dein Leben in Ordnung zu halten. Aber du darfst wissen, dass, wenn du mal wieder daneben trittst oder du den Halt verlierst oder alles um dich herum ganz eng wird, dann lässt dich Gott nicht los. Nein, er hält dich fest, denn du bist sein Kind. Er hält dich und stellt dich wieder auf weiten Raum. Du darfst jeden Tag neu anfangen und fröhlich mit Gott an deine Aufgaben gehen.</p>
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		<title>Freut euch!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[„Freut euch im Herrn. Ich betone es noch einmal: Freut euch!“ (Philipper 4,4) Komm, gib’s zu: Auch du freust dich auf Weihnachten. Ich wette, dass die Feiertage den meisten von uns gefallen – und wenn’s nur ein bisschen ganz tief drin wäre –: Wie früher&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Freut euch im Herrn. Ich betone es noch einmal: Freut euch!“ (Philipper 4,4)</p></blockquote>
<p>Komm, gib’s zu: Auch du freust dich auf Weihnachten. Ich wette, dass die Feiertage den meisten von uns gefallen – und wenn’s nur ein bisschen ganz tief drin wäre –: Wie früher den geschmückten Weihnachtsbaum anschauen, leise Weihnachtslieder im Hintergrund (und zwar die gute alte, nicht „Last Christmas“…) und mit der Familie (versuchen) Frieden (zu) halten. Geschenke austauschen, sehen, wie sich andere freuen und gespannt die eigenen aufreißen. Also, bei allem Stress und Kommerz: Ich freu mich auf Weihnachten. Da scheint dieser Bibelspruch des Paulus doch ausgezeichnet zu passen: „Freut euch!“ – Frohe Feiertage!?</p>
<p>Aber Paulus schreibt diese Verse nicht ein paar Tage vor Weihnachten in Erwartung eines schönen Festes. Nein. Er saß im Kittchen, im Gefängnis. Das Einzige, was ihn erwartete, war die Hinrichtung, weil er als Christ zu seinem Glauben stand und das den Machthabern nicht schmeckte.</p>
<p>Aber warum freut sich Paulus dann? Warum ermuntert dich Gott durch diese Worte zur Freude – auch wenn dir gar nicht festlich zumute ist, sondern eher zum Heulen?!</p>
<p>Er tut es, weil mit dieser Freude nicht zuerst das Gefühl gemeint ist. So, wie Weihnachten nicht zuerst Gefühl ist. Das geht schnell vorbei. Es geht um etwas viel Tieferes, etwas viel Wichtigeres.</p>
<p>Den wichtigsten und herrlichsten Grund zum Mit-Paulus-Freuen erfährst du in Gal 3,20: „Unsere Heimat ist der Himmel, wo Jesus Christus, der Herr, lebt. Und wir warten sehnsüchtig auf ihn, auf die Rückkehr unseres Erlösers.“! Verstehst du, was da gemeint ist? Glaubst du, dass zu Weihnachten dein Erlöser auf die Welt gekommen ist, dann kommst du einmal in den Himmel! Das Kind in der Krippe kam, um all das, was wir vor unserem Schöpfer schuldig bleiben, zu Karfreitag zu bezahlen. Er hat an unserer Stelle bezahlt. Er wurde Mensch und verzichtete auf alles, um dir Freude zu schenken, die nie aufhören wird.</p>
<p>Glaubst du das, wirst du für immer leben. Ganz gleich, wie schlimm es dir heute geht. Ob du in diesem Jahr im Kreis der trauten Familie ein wirklich schönes Fest erlebst – oder ob Zuhause gar nichts passt, du dich ganz allein gelassen, verraten und enttäuscht fühlst. Dank deinem Heiland gilt: Selbst dann musst hast du noch einen Grund zur Freude – und wenn es erst mal nur Vorfreude sein mag.</p>
<p>Und wenn’s dir gerade richtig gut geht und du dich super fühlst? Glückwunsch! Dann darfst du dich genauso freuen. Denn diese Freude, die jetzt in dir steckt, wird noch weit übertroffen werden, wenn Jesus wiederkommt und dich ins ewige Zuhause einlassen wird. Das wird das beste und ungetrübteste Fest aller Zeiten! Diese Vor-Freude kann dir niemand nehmen. Du wirst für immer glücklich sein.</p>
<p>Ja, ich freu mich auf Weihnachten. Auch wenn es ganz anders werden sollte, als man es sich in gefühlsduseligen Stunden wünscht. Wenn ich mich nicht wie im kitschigen Weihnachtsfilm fühle sondern so, als säße ich wie Paulus allein in einer stinkenden, kahlen Gefängniszelle. Ich freu mich nicht einfach so gekünstelt vor mich hin. Ich freu mich mit Paulus, der mich erinnert: „Freut euch im Herrn. Ich betone es noch einmal: Freut euch!“ Ja, ich darf mich immer noch über Christus und seine Geburt freuen. Du auch. Denn Weihnachten ist nicht zuerst Gefühl. Es ist Botschaft: „Dein Erlöser wurde Mensch, damit auch du eine Zukunft in seiner neuen Welt hast, selbst wenn alles um dich herum zerbrechen würde!“. In diesem Sinn wünsche ich – und das ganze Team von totalunegal.de – dir von Herzen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest!</p>
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		<title>Der Ganzkörperscanner</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 09:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Ende August diesen Jahres ist die Diskussion über den Einsatz von Ganzkörperscannern an deutschen Flughäfen vorerst beendet. Das deutsche Innenministerium hat den flächendeckenden Einsatz solcher „Nacktscanner“, wie sie genannt werden, vorerst ausgeschlossen. Von vielen Seiten gibt es Kritik an diesen Geräten, weil sie zum&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende August diesen Jahres ist die Diskussion über den Einsatz von Ganzkörperscannern an deutschen Flughäfen vorerst beendet. Das deutsche Innenministerium hat den flächendeckenden Einsatz solcher „Nacktscanner“, wie sie genannt werden, vorerst ausgeschlossen. Von vielen Seiten gibt es Kritik an diesen Geräten, weil sie zum einen unzuverlässig arbeiten und vor allem eine Verletzung der Privatsphäre darstellen. Wer will schon, dass jeder Sicherheitsbeamte weiß, an welcher Köperstelle man ein Piercing hat. Einen künstlichen Darmausgang will man vielleicht auch nicht jedem zeigen.</p>
<p>Über den Einsatz solcher Geräte kann man unterschiedlicher Meinung sein. Doch zeigt die Diskussion, dass der Mensch ungern alles von sich preisgibt. Wir haben gern unseren eigenen kleinen Bereich, der keinen etwas angeht. Und das liegt nicht nur daran, dass jeder Mensch sein Stück Privatsphäre braucht. Es liegt auch daran, dass sich hinter diesen Schutzwänden oft ziemlich viel Dunkles und Dreckiges findet. Diese Gedanken versuchen wir so lange und so gut wie möglich zu verstecken.</p>
<p>Aber Paulus nimmt uns die Illusion, dass wir damit durchkommen:</p>
<blockquote><p>Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen, wo alles offengelegt wird, und dann wird jeder den Lohn für das erhalten, was er während seines Lebens in diesem Körper getan hat, ob es nun gut war oder böse.“ (2. Korinther 5,10)</p></blockquote>
<p>Jeder muss einmal durch Gottes „Ganzes-Leben-Scanner“. Anders als in der Testphase des Nacktscanners, kann man sich bei Gottes Scanner nicht entscheiden, ob man gescannt werden möchte oder nicht. Und Gottes Scanner legt alles offen. Jeden Gedanken, jedes Wort, jede Tat zu jedem Zeitpunkt unsres Lebens. Jeder Fehler zieht eine Verurteilung nach sich.</p>
<p>Doch der Scanner Gottes deckt nicht nur das Böse auf, das wir getan haben, sondern auch das Gute. „Puh, ich dachte schon, Gott ist ungerecht, sieht wieder nur meine Fehler, aber die ganzen guten Dinge, die ich getan habe, sieht er nicht.“ Jetzt könnte man denken: „Ich tue Gutes, dann wiegt das meine Fehler wieder auf.“ Das Problem dabei ist nur das: Gott tickt anders. Gute Taten wiegen die schlechten nicht auf.</p>
<p>Allerdings gibt es einen „Stoff“, den Gott nicht durchleuchtet will. Warum? Weil Jesus diesen Stoff für dich hergestellt hat. Als Jesus am Kreuz starb, hat er alle deine schlechten Gedanken und Taten zugedeckt. Er hat für alle Schuld bezahlt. Jesus hat quasie eine schöne, helle und warme Decke gestrickt. Du kannst sie auch einfach Vergebung nennen. Alles ist wieder im Lot zwischen dir und Gott. Denn Jesus will dir diese Decke überwerfen, denn sie verdeckt alles, was du verbockt hast. Der Scanner Gottes schlägt nicht mehr an. Er findet nichts Schlechtes mehr an dir, was eine Verurteilung nach sich zieht <a href="http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Johannes5" target="_blank">(Lies mal Joh 5,24)</a>.</p>
<p>Wie funktioniert nun diese Decke? Auch als Christ wird es immer wieder passieren, dass wir im Vordergrund stehen wollen. Mal ganz abgesehen davon, dass wir Tag täglich immer wieder Schuld ansammeln. Auch als Christ lügt man, teilt verletzende Wort aus… Und trotzdem  kannst du dich gerade dann sicher unter die Decke der Vergebung zurückziehen. Denn Jesus ist für Sünder gestroben!</p>
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		<title>Zuhause</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 16:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[„In Bayern daheim, in der Welt zu Hause!“, lautet der Werbeslogan eines bekannten Weißbierherstellers. Mit der Heimat verbunden zu sein und sich gleichzeitig an anderen Orten wohl zufühlen scheint für Weißbier also kein Problem zu sein. Aber wie ist das bei uns Menschen? Wir verlassen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„In Bayern daheim, in der Welt zu Hause!“, lautet der Werbeslogan eines bekannten Weißbierherstellers. Mit der Heimat verbunden zu sein und sich gleichzeitig an anderen Orten wohl zufühlen scheint für Weißbier also kein Problem zu sein. Aber wie ist das bei uns Menschen? Wir verlassen unsere Heimat, weil unsere Eltern woanders eine neue Arbeit finden. Wir lernen neue Leute kennen und gewöhnen uns an eine neue Umgebung. Nach der Schule verlassen wir wegen Studium oder Ausbildung unsere Heimat. Neue Menschen, neue Umgebung! Nach der Ausbildung gehen wir für den Beruf wieder an einen anderen Ort. Neue Menschen, neue Umgebung. Vielleicht zieht es uns dann irgendwann auch wegen des Partners oder der eigenen Familie in eine neue Umgebung, zu neuen Menschen!</p>
<p>Bei soviel Unbeständigkeit weiß man oft gar nicht mehr, wo man eigentlich hingehört und das Wort „Heimat“ verliert immer mehr an Bedeutung. Alles was wir uns an dem einen Ort geschaffen haben – Lieblingsplätze, Anerkennung, Freunde – ist nichts mehr wert, wenn wir an einem anderen Ort wieder neu damit anfangen müssen. Am liebsten möchte man sich auch in der ganzen Welt zu Hause fühlen. Einmal Weißbier sein! Aber die Wurzel dieses Problems steckt tiefer, als wir vielleicht denken. Im Hebräerbrief des Neuen Testaments lesen wir<strong>: </strong></p>
<blockquote><p>„Denn diese Welt ist nicht unsere Heimat; wir erwarten unsere zukünftige Stadt erst im Himmel.“(Hebräer 13,14)</p></blockquote>
<p>Das Gefühl der Heimatlosigkeit beschreibt der britische Schriftsteller C.S. Lewis einmal mit den Worten: <em>„Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind.“ </em>Oft versuchen wir dieses Bedürfnis zu stillen, indem wir uns in dieser Welt eine Heimat schaffen wollen. Doch genau das trennt uns immer mehr von unserer wirklichen Heimat. Wir stellen unseren Ruf bei Freunden vor unseren Ruf bei unserem Freund im Himmel. Wir tun alles für ein gutes Leben in dieser vergänglichen Welt und gefährden damit vielleicht unsere wirkliche Heimat jemals zu sehen.</p>
<p>Diese andere Welt, für die wir erschaffen sind, will aber bestimmt niemand verpassen. Viel wissen wir nicht über sie. Aber soviel ist sicher: Was wir hier als lästig empfinden – Schmerzen, Hass, Krieg und Tod– wird es dort nicht mehr geben. Und mit Blick auf diese unsere wirkliche Heimat erscheint jeder Nachteil und jedes Leid, das wir in dieser Welt noch erleben müssen, klein und unbedeutend. So wie damals Jesus in dieser Welt Leid ertrug, damit seine Welt – der Himmel – nun auch ganz gewiss unsere Heimat ist.</p>
<p>Wenn wir unsere wahre Heimat immer im Herzen behalten, kann uns auch diese Welt zu einem angenehmeren Ort werden. Noch sind wir hier zu Hause, aber daheim sind wir im Himmel.</p>
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		<title>Der praktische Tod?</title>
		<link>http://totalunegal.de/2011/11/der-praktische-tod/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 19:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Steve Jobs, – der geniale Vordenker von Apple – hat gesagt: „Der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens. … Er räumt das Alte beiseite, damit Platz für Neues geschaffen wird.“ Hat er nicht recht, dieser Mann?! Wenn all die Menschen noch&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Jobs, – der geniale Vordenker von Apple – hat gesagt: „Der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens. … Er räumt das Alte beiseite, damit Platz für Neues geschaffen wird.“</p>
<p>Hat er nicht recht, dieser Mann?! Wenn all die Menschen noch leben würden, die jemals geboren wurden, dann wäre die Erde doch überfüllt. Laut Wikipedia beträgt die Zahl der Menschen, die jemals gelebt haben insgesamt ca. 100 Milliarden. Wie soll das funktionieren, so viel Menschen satt zu kriegen? Wo sollen die alle leben?</p>
<p>Das Leben ist doch auch viel spannender, wenn es immer mal was Neues gibt. Ständig nur das Gleiche ist doch totlangweilig. Es ist doch toll, wenn eine junge Generation mit neuen Ideen die alte Generation ersetzt.</p>
<p>Vielleicht haben solche Gedanken Steve Jobs geholfen, mit der Tatsache klarzukommen, dass er selbst bald sterben muss.</p>
<p>Aber stimmt das wirklich? Ist der Tod tatsächlich eine praktische „Erfindung des Lebens“? Wer ehrlich ist, der muss doch eingestehen, dass der Tod weder genial noch praktisch ist. Wenn man an sein eigenes Ende denkt, ist es doch eine schreckliche Vorstellung, einfach so „beiseite geräumt“ zu werden.</p>
<p>Steve Jobs war ein schlauer Mensch. Doch wenn wir die Wahrheit über den Tod erfahren wollen, dann ist er nicht der Richtige. Da müssen wir den Experten zum Thema Leben und Tod fragen: Gott selbst. Gott hat sich das Leben ausgedacht – eines seiner genialsten Erfindungen. Die Menschen sollten leben und Spaß haben. Den Tod gab es nicht in Gottes Plan. Erst als die Menschen begannen, sich von Gott abzuwenden, musste Gott dem Leben ein Ende setzen.</p>
<p>Gott hat das Leben erfunden. Er hat deshalb auch das Recht, Regeln aufzustellen. Wer sich nicht an seine Regeln hält, muss sterben. Gott kann es nicht ausstehen, wenn wir andere fertigmachen. Es ist einfach, den Looser in der Klasse zu dissen, aber Gott kann das nicht leiden. Wir denken manchmal: ‚„Hauptsache, ich komme mit dem Hintern an die Wand, die anderen sind mir sowas von egal!“ Gott hat uns das Leben nicht geschenkt, um so unausstehlich zu sein, wie wir manchmal sind.</p>
<p>Man kann sich einreden, dass der Tod ein praktisches Abtreten ist. Das ist aber glatter Selbstbetrug. Die harte Wahrheit ist: Den Tod haben wir uns verdient. So sagt es uns Gott</p>
<blockquote><p>„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.“(Römerbrief 6,23).</p></blockquote>
<p>Aber der Erfinder des Lebens lässt sich von uns seine Erfindung nicht einfach so schnell mies machen. Wir machen uns das Leben zur Sau und Gott weiß trotzdem weiter. Gott hat das Leben für uns ganz einfach neu erfunden. Gott nennt das in seinem Wort ewiges Leben – Leben ohne Ende. Gott schenkt dir dieses Leben. Nicht der Tod, sondern Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat alles Alte und Schlechte und Miese aus unserem Leben weggeräumt, als er am Kreuz für uns starb. Wer an Jesus Christus glaubt, der muss, wenn er stirbt nicht „abtreten“, sondern der darf für immer leben. So verspricht es dir Gott: „Jeder, der an Jesus Christus glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannesevangelium 3,16).</p>
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		<title>Selbst schuld?</title>
		<link>http://totalunegal.de/2011/11/selbst-schuld/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 18:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Schalt nicht gleich ab, wenn’s da drum geht! Nichtsahnend schaust du deine Lieblingssendung, da kommt das hier: „Die Nachrichten: Berlin. Im Bundestag kam es in der Diskussion um das Schuldenrettungspaket für Griechenland…“ – ZAPP – weggeschalten. Iiiih, Politik und Wirtschaft. Na, geht dir die ganze&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schalt nicht gleich ab, wenn’s da drum geht!</p>
<p>Nichtsahnend schaust du deine Lieblingssendung, da kommt das hier: „Die Nachrichten: Berlin. Im Bundestag kam es in der Diskussion um das Schuldenrettungspaket für Griechenland…“ – ZAPP – weggeschalten. Iiiih, Politik und Wirtschaft.</p>
<p>Na, geht dir die ganze Diskussion um das Schuldenrettungspaket für Griechenland schon so richtig auf den Wecker? Erst mal denkt man: „Das ist weit weg, was geht mich das an? Ich will meine Serie angucken!.“ Aber dann muss man sich vielleicht in der Schule, auf Arbeit oder durch die Nachrichten doch damit auseinandersetzen. Und schüttelt schnell den Kopf. Es geht um die Frage: Wie kann man verhindern, dass griechische Staatsschulden ganz Europa in den Ruin treiben? Die deutsche Regierung beschließt ein Rettungspaket: Unser Land wird im Notfall mit 211 Milliarden Euro helfen. Wenn es so kommt, werden wir das spüren: Dieses Geld fehlt dann für den neuen Skatepark, der eigentlich in deiner Nähe geplant war, beim Zuschuss für deine Schulbücher oder für Lehrerneueinstellungen (o ja, Lehrer zu haben ist gut – dauernd Ausfallstunden nerven doch, oder? <img src='http://totalunegal.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ). Oder dein BAföG wird weniger? Ein großes Opfer, den Griechen da zu helfen, oder?</p>
<p>Viele Deutsche – du vielleicht auch – sagen: „Warum sollen wir die Schulden von anderen bezahlen?! Selbst schuld! Soll Griechenland sehen, wie es da raus kommt. Geht uns nichts an.“ Aber Deutschland wird trotzdem helfen. Weil es für uns sonst noch teurer würde.</p>
<p>Und was hat die Kirche damit zu tun? Vor dem Hintergrund der Griechenlandkrise werden wir erinnert: Dieser Jesus Christus hat nicht so gedacht wie es viele von uns in diesen Wochen tun. Er hat nämlich alles gegeben, um unsere Schulden vor Gott zu begleichen! Ohne ihn wäre unser Leben hoffnungslos und würde im ewigen Ruin enden. Aber: Jesus sagt zu uns nicht: „Wieso soll ich dafür gerade stehen, dass du dich mit deinem Freund zerstritten, in der Schule betrogen, deine Eltern beleidigt und so viel in deinem Leben verkorkst hast?! Geht mich nichts an. Sieh zu, wie du das vor Gott selbst verantwortest.“ Dann wären wir verloren. Nein:</p>
<blockquote><p>„Christus hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.“ (Kol 2,14)!</p></blockquote>
<p>Jesus Christus hat alle Schulden, die wir vor Gott durch unser Reden und Tun und Denken aufgehäuft haben, auf seine Kappe genommen. Hat das größte aller Opfer gebracht: Er hat sein Leben gegeben, damit unseres eine Zukunft bei Gott haben kann. Wer das glaubt, darf schuldenfrei neu beginnen. Warum dieses unfassbare göttliche Rettungspaket? Wieso ließ Christus uns nicht auf den Schulden sitzen, die wir nie bezahlen könnten? Nicht, weil er uns bräuchte. Nein, weil er uns liebt. Weil er dich liebt! Gott sei Dank.</p>
<p>Mag also sein, dass dich das ganze Finanzpolitikgerede nicht sonderlich interessiert. Aber nimm es doch zum Anlass, dich aus der Bibel dran erinnern zu lassen, wie wunderbar dein Retter Jesus DEINE Schuldenkrise gelöst hat</p>
<p align="right">Dein Albrecht</p>
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		<item>
		<title>Typisch christlich?</title>
		<link>http://totalunegal.de/2011/10/typisch-christlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 17:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man bei Google nach „Jungen Christen“ sucht, ist eines der ersten Ergebnisse die Seite der „Jugendgruppe der Christen-Front für Sitte und Tugend“. Schaut man sich ein bisschen auf der Seite um (…man hält es nicht lange aus, weil schnell die Augen weh tun…), merkt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man bei Google nach „Jungen Christen“ sucht, ist eines der ersten Ergebnisse die Seite der <a href="http://www.rasputin.de/CF/Jugend/" target="_blank">„Jugendgruppe der Christen-Front für Sitte und Tugend“</a>. Schaut man sich ein bisschen auf der Seite um (…man hält es nicht lange aus, weil schnell die Augen weh tun…), merkt man ziemlich bald, dass die ganze Seite nicht ernst gemeint sein kann. Viel mehr macht sich da jemand gründlich über die Christen lustig. So findet man dort z.B. heraus, dass „Techno, Actionfilme, Harry Potterund Moderne Kunst“ SCHLECHT sind. Dagegen sind „Choräle, Passionsspiele im braven Laientheater, Heiligenbildchen und keusche Liebesromane“ GUT. Typisch christlich? Ich glaube nicht, dass viele von euch sagen würden, dass junge Christen diese Liste unbedingt so unterschreiben müssen.</p>
<p>Aber was macht denn einen Christen zum Christen? Ist es das „in-die-Kirche-gehen“, das Bibel-lesen, das „seinen-Mitmenschen-lieben“ und v.a. das „an-die-Gebote-halten“? Da denken wahrscheinlich viel mehr – egal ob Christen oder Nichtchristen – dass das einen Christen ganz gut beschreibt. Aber kann das wirklich, das sein, was einen Christen ausmacht? Hm, auf jeden Fall ist es das, was unsere Freunde in der Schule, Kollegen auf Arbeit und andere Leute in unserem Alltag zuerst sehen und worüber sie sich vielleicht wundern.</p>
<p>Aber nein, all das macht uns nicht automatisch zu Christen, denn es geht beim Christsein eben gerade nicht darum, was wir machen. Im Leben als Christ geht es darum, was Jesus Christus (der von dem wir den Namen haben) getan hat. Ich kenne viele nette Menschen, die leider keine Christen sind und ich kenne auch ein paar Christen, denen man es nicht auf den ersten Blick ansieht. Was sie und ich und alle Menschen aber gemeinsam haben, ist, dass sie – so „christlich“ ihr Leben auch aussehen mag – bei Gott keinen Eindruck schinden können. Bei allem, was wir den ganzen Tag so tun, sagen und denken „klebt“ nämlich überall Sünde mit dran. Nichts bekommen wir so vollkommen hin, dass es Gott gefallen könnte, im Gegenteil, wir laden unser Schuldenkonto nur mehr auf.</p>
<p>Wie reagiert nun ein „richtiger Christ“, der diese Lage erkannt hat? Damit, dass er mehr in die Kirche geht, mehr Bibel liest und sich mehr Mühe gibt, beim Einhalten der Gebote? NEIN. Ein Christ schaut zu allererst auf den, von dem er seinen Namen hat und der ihn beschenken will: auf Jesus Christus. Er sagt:</p>
<blockquote><p>Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen. (Mt 11,28)</p></blockquote>
<p>Ja, das gilt für alle Sorgen, die einen bedrücken. Ein schlechtes Gewissen kann da aber manchmal genau so belastend, wenn nicht belastender sein. Jesus will alle Lasten für dich tragen. Ja, Jesus hat uns die größte Last – unseren Schuldenberg vor Gott – abgenommen, als er am Kreuz für alle Menschen gestorben ist. Ein Christ ist darum ein Mensch, der erkannt hat, dass er keine andere Wahl hat, als sich ALLES von Jesus schenken zu lassen.</p>
<p>Und woran erkenne ich so einen? Mag so ein Christ Choräle lieber als Techno? Vielleicht. Vielleicht nicht. Ja, selbst wenn wir so wären, wie die Christen über die man sich auf dieser bunten Internetseite lustig macht. Du darfst dir ganz sicher sein: Du gefällst Gott durch deinen Glauben an Jesus und dein Leben gefällt Gott, weil Jesus es schon vollkommen für dich geführt hat. Das macht dich zu einem Christen.</p>
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		<title>Blindes Vertrauen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 17:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiMa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie vielen Menschen vertraust Du blind? Den Eltern? Freunden? Deinem Schatz? … oder doch nicht so ganz blind? Was Du brauchst, um jemandem blind zu vertrauen, ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden. Aber eins ist so ziemlich jedes Mal entscheidend: Er sollte der sein,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie vielen Menschen vertraust Du blind? Den Eltern? Freunden? Deinem Schatz? … oder doch nicht so ganz blind?</p>
<p>Was Du brauchst, um jemandem blind zu vertrauen, ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden. Aber eins ist so ziemlich jedes Mal entscheidend: Er sollte der sein, der er zu sein scheint. Du weißt schon – da geht’s um die Maske, die jeder Mensch vor den andern anlegt. Einige machen das, um was Besseres zu sein als andere. Manche wollen nicht sie selbst sein. Und wieder andere haben einfach Angst davor, verletzt zu werden – leider oft genug zu Recht. … also werden sie jemand anders.</p>
<p>Das Problem dabei: Je näher Du einem Menschen kommst, desto mehr fällt das auf. Und Vertrauen fällt da so unendlich schwer. Wie kannst Du Dich auch auf jemanden verlassen, der nicht einmal er selbst ist?</p>
<p>Aber so unwahrscheinlich das ist: Manchmal findest Du eben doch Menschen, bei denen Du Dich nach und nach traust, etwas mehr Du selbst zu sein, und die für Dich auch immer ein Stückchen mehr von ihrer eigenen Maske abnehmen. Viele sind es nicht, aber bei diesen wenigen lernst Du es eben doch – das vielleicht sogar blinde Vertrauen.</p>
<p>Wie gesagt: Es ist selten und trotzdem niemals vollständig. Die Bibel redet da klipp und klar und macht uns gar nicht erst falsche Hoffnungen: Unser Menschenherz hat lauter Böses im Sinn.</p>
<p>Richtig festes Vertrauen, bei dem Du nie mehr Angst zu haben brauchst – dafür brauchst Du zwei Dinge:</p>
<ul>
<li>Jemanden, der Dich niemals enttäuschen wird und,</li>
<li>dass eine Veränderung in deinem eigenen Herzen stattfindet. (Denn von dort kommt ja so viel Misstrauen, weil das, was da drin vor sich geht, es selber verdient.)</li>
</ul>
<p>Den ersten kann ich Dir sagen – er hat es viele Jahrtausende lang bewiesen – an vielen Menschen aller Zeiten: Der ist natürlich Gott. Von ihm kannst Du in der Bibel lesen:</p>
<blockquote><p>„Nun ist uns das alles durch das Kommen unseres Retters Jesus Christus offenbart worden. Er hat die Macht des Todes gebrochen und mit der guten Botschaft den Weg zum ewigen Leben ans Licht gebracht. “ (2 Tim 1,10)</p></blockquote>
<p>Er macht Schluss mit dem ganzen Misstrauen und all dem Leid. Gott spielt mit offenen Karten – die ganze Weltgeschichte lang: Er hatte es von Anfang an angekündigt – er würde Jesus, seinen Sohn schicken. Der sollte kommen und alle Schuld unserer bösen Herzen begleichen. Er würde Gottes Versprechen einlösen, dass jeder einen neuen Anfang mit ihm bekommt, der nur darum bittet.</p>
<p>Und – er hat es gemacht: Jesus hat ohne Maske, ohne sich zu verstellen, ohne Hinterlist – gezeigt, wer er ist, alles eingesetzt, damit Du eine zweite Chance bei Gott bekommst, ihm so nah zu sein, wie es auch Dein bester Freund nicht kann.</p>
<p>Gott schenkt Dir sein Vertrauen, obwohl Du es nie verdient hast. Und er zeigt Dir, dass Du ihm ganz blind vertrauen kannst, weil er Dein Bestes will.</p>
<p>Vor ihm kannst du deine Maske ab- und all dein Versagen hinlegen. Bitte ihn drum, dass er Dir mit Jesus einen neuen Anfang schenkt. Du wirst ihn bekommen – das ist „offenbart“, weil Jesus am Kreuz für Dich sogar den Tod besiegt hat.</p>
<p>Und weil Du dann ganz blind drauf vertrauen kannst, dass Gott Dich sicher bis zum Himmel bringen wird, wird’s hier und da auch ein bisschen leichter, den Menschen um Dich herum einen Grund weniger zu geben, sich vor Dir zu verstecken. Das ist was, das Du mit Jesus lernen kannst – selber einer zu werden, dem man vertrauen kann.</p>
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		<title>Hammer!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 16:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andacht]]></category>

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		<description><![CDATA[„Hammer! Absoluter Hammer!“ Das wäre die richtige Reaktion auf die unglaubliche Zusage Gottes, die ihr im Petrusbrief finden könnt: „Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch.“ (1. Brief des Petrus, Kapitel 5, Vers7) Ist das zu fassen? Gott, der diese&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Hammer! Absoluter Hammer!“ Das wäre die richtige Reaktion auf die unglaubliche Zusage Gottes, die ihr im Petrusbrief finden könnt:</p>
<blockquote><p>„Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch.“ (1. Brief des Petrus, Kapitel 5, Vers7)</p></blockquote>
<p>Ist das zu fassen?</p>
<p>Gott, der diese ganze Welt allein mit der Kraft seiner Worte ins Sein gerufen hat; dem es nicht zu schwierig war, seinen Sohn Jesus von den Toten wieder zurückzuholen; der Dir jede Sekunde auf‘s neue Leben schenkt, dieser große Gott „sorgt für dich!“</p>
<p>Er ist wie eine fürsorgliche Mutter mit ihrem Baby, die nichts anderes im Kopf hat, als dass es ihrem Kind gut geht – es sich pudelwohl fühlt. Gott ist genauso. Er hat nur eins im Kopf: DICH und dein Wohlergehen.</p>
<p>Deshalb macht er dir Mut, alle Sorge bei ihm im Gebet abzugeben – vor ihn hinzuwerfen. Das ist doch nüchtern betrachtet der Hammer! Fast zu schön, um wahr zu sein: ALLE SORGE kannst du Gott überlassen, weil er sich der Sachen annimmt. Hier steht kein „außer…“, „aber…“ oder „nur nicht…“. Nichts gibt es, was nicht dazu gehören würde! Egal was es ist – Gott sorgt für Dich!</p>
<p>Aber geht’s Euch dabei wie mir? Wir lesen diese Worte…<br />
…doch „haut“ uns dieser „Hammer“ gar nicht so recht um.</p>
<p>Irgendwie sind wir nicht so richtig ergriffen, dass wir gleich auf die Knie sinken und alles vor Gott ausbreiten. Dass wir schöne Dinge nicht hergeben wollen, ist ja verständlich. Doch, dass wir Sorgen, Nöten und Problemen nicht abgeben wollen oder können, die uns sogar zerbrechen lassen, ist eigentlich Unsinn. Ja, es ist erschreckend. Aber viele suchen lieber Geborgenheit in einem hohlen oder zugedröhnten Kopf. Warum nur?</p>
<p>Ich glaube, dass es etwas damit zu tun hat, dass beim „Sorgen abgeben“ unser Ego stirbt.<br />
Was meine ich damit? Nun, wenn ich mit meinen Sorgen und Problemen zu Gott komme, dann muss ich mir ja eingestehen: Ich kann nicht mehr weiter, weiß keine Lösung mehr. Ich muss gewissermaßen vor Gott meine bedingungslose Kapitulation zugeben, „bin auf höh‘re Kräfte angewiesen.“  Das aber will kein Mensch in seinem Innersten. Denn ‚krieche‘ ich zu Gott als Bittsteller und Bettler, kann ich unmöglich kommen und sagen: Das steht mir aber zu! Oder: So etwas habe ich nicht verdient! Mir wird bewusst, dass ich keine einklagbaren Rechte vor Gott habe.</p>
<p>Genau an dieser Stelle kommt das ins Spiel, was Jesus für uns getan hat. Denn er hat unserem Vor-Gott-Kein-Recht-Haben etwas entgegengesetzt. Er hat durch sein perfektes Leben und Unser-Strafe-Tragen, alles „vergeben“, was uns von Gott trennt. Diese Versöhnung hat Gott angenommen, wie es die Auferstehung Jesu gezeigt hat. Kommst du mit diesem „Ausweis“ zu Gott, sieht er dich an, wie sein eigenes Kind, für das Gott nur das Beste will. Er ist dabei noch fürsorglicher, als es eine Mutter mit ihrem Baby ist.</p>
<p>Hier sagst du: Das kann ich nicht glauben. Ich kann einfach nicht vor Gott treten  – zu viel wehrt sich in mir! Dann muss ich dir gestehen: Wir sitzen auf derselben Bank. Denn dieser Glaube, dieses Vertrauen ist etwas, das kein Mensch von sich aus hervorbringen kann. Hier tritt eine Bitte ins Licht, hinter der alle anderen verblassen:</p>
<p>„Gott, wenn es dich wirklich gibt, schenke mir den Glauben an dich und deine Vergebung in Jesus. Hilf du mir, mit allem zu dir zu kommen, was mich von dir trennt und mich belastet. Lass mich erkennen, dass du keine Fehler machst, sondern mich zu dir ziehen willst, damit ich wahren Frieden habe. Hab dank, dass du alle Gebete hörst!“</p>
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