Auferstehung im Alltag?

Ben

Ich bin der Benjamin Stöhr, 1983 in Greifswald geboren. Studiere in Leipzig Theologie, um in ein paar Jahren als Pastor und Seelsorger fit zu sein. Privat bin ich verheiratet mit meiner lieben Steffi... und seit Oktober 2012 sind wir mit Josias zu dritt - echt goldig ;-> Sonst liebe ich all die schönen Sachen, die Gott uns mitgegeben hat in dieser Welt: Sport, Musik, Kunst, Leute, …

4 Antworten

  1. Horschti sagt:

    Naja, ich find’s schon mal krass, dass deine Frage die unumgängliche Tatsache beinhaltet, dass jeder einmal auferstehen wird!
    Egal, ob du Christ bist oder nicht – ob du willst oder nicht – ob du’s weißt oder nicht – auferstehen wirst du in jedem Fall (Joh 5,28+29). Und dann?

    Eine weitere Frage, die mir dazu einfällt. Bin ich nur wirklich Christ, wenn ich mich jeden Tag mind. 10min über die Auferstehung gefreut habe? Was wenn nicht?
    Natürlich überspitzt die Frage.

    Welche Rolle spielt’s in meinem Leben? Mh…die Hauptrolle. Denn ohne Auferstehung, sind wir Christen die größten Trottel der Welt (1Kor 15,14+17). Dann könnten wir diese Seite vom Netz nehmen. Alles wäre sinnlos und bedeutungslos. Vor allem hoffnungslos.
    Jedes Gebet sinnlos. Wer sollte mir da helfen/ mich hören können? Jeder Gottesdienst ein Treffen von kleinen Philosophieliebhabern.
    Vergebung? Hoffnung am Grab?

  2. Benjamin Hugk sagt:

    Es wird doch öfters mal von Christen, zumindest aus meiner Umgebung, gesagt, das ‘wir erlöst sind’. Was ich damit sagen will ist, dass ist das Resultat aus Kreuzigung und AUFERSTEHUNG. Wenn ich den oben genannten Spruch höre, dann meist in der Verbindung, dass wir nichts mehr machen müssen. (Da gabs im letzten Thema doch eine schöne Wortmeldung dazu, dass wir als Christen das auch immer wieder schnacken müssen.) Nun ja, von daher, weil alles getan ist, kann ich locker an das Leben gehen, und mich vor NICHTS fürchten, wenn ich mein Vertrauen in Gottes Zusage setze… Mir bedeutet diese Ruhe schon sehr viel, die sich, Dank Jesus, doch immer wieder in mir hochkam (-im guten Sinne), sodass ich auch schlechte Phasen meines Lebens somit in HOFFNUNG auf den HIMMEL behalten durfte.
    Von daher auf die Frage meines Namenvetters: Wie aus sieht, bzw. für andere Menschen aussehen sollte: die HAUPTROLLE. (- schließ mich Horschti an.)

  3. Ben sagt:

    Danke für Eure Beiträge so weit!
    Finde ich voll cool, dass die Auferstehung und die gewisse Hoffnung darauf in Eurem Alltag immer wieder so gegenwärtig ist.

    Bei mir – wie gesagt – rutscht das irgendwie schnell hinten runter. Also Vergebung, dass die täglich neu in Jesus für mich bereit steht, das ist schon regelmäßig auch in meinem Alltag präsent!
    Aber dass ich ständig denke: “Wie cool, ich darf dank Jesus, nach meinem Grabschlaf die Augen im Himmel aufmachen!” Das ist irgendwie nicht immer da…
    [Bloß gut, dass mein Ticket in den Himmel nicht daran hängt, dass ich jede Sekunde mit meinem Gedanken “da oben” schwebe.]

    Und dank Dir, Horschti, dass Du auch darauf hinweist, dass die Auferstehung zum Leben nur die eine Seite der Medaille ist.
    Immer wieder [oder noch öfter] nämlich, denke ich, vergessen wir, dass für die Menschen, die Jesus nicht als ihrem Retter vertrauen, die Auferstehung der ultimative Schock ist. Bleibt doch für die, die Gottes rettende Hand in Jesus ausgeschlagen haben nur die ewige Trennung von Gott. Da spricht die Bibel ja genauso deutlich in Wort und Bild davon (Daniel 12,2 Johannes 5,24-29 oder Offenbarung 20,12-15).
    Wie groß ist diese Dimension der “Auferstehung” in Eurem Leben?

  4. Benjamin Hugk sagt:

    Dimension (…? – manche Fremdwörter der deutschen Sprache beherrsche ich noch nicht. … Schreib trotzdem noch kurz was dazu.)
    Für mich ist es dann traurig, wenn ich daran denke, wen ich so allses im Alltag antreffe, und welche dann für diese Strafe auferstehen werden. Besonders bei den Menschen, die mir am Herzen liegen und soweit ich weiß Jesu Erlösungswerk nicht vertrauen/wissen wollen/… Natürlich hab ich keine Brille “mit der man sehen kann wer Christ ist” (siehe einige Beiträge vorher 😀 ), von daher möchte ich nicht urteilen. Doch obwohl es mit der Seite von unserer Erlösung zusammenhängt, sehe ich die traurige Seite sehr selten. Trotzdem ist es dank Missionsbefehl von Jesus ein “herzhaftes” (oder passt “herzliches”) Anliegen (- also ein Anliegen von Herzen), dies für uns frohe Botschaft weiterzugeben. Und “DAS ENDE DER WELT IST NAHE”, sagte schon JESUS bzw. auch Petrus im Paulus-Film. (Wer hier genau Bescheid weiß, gerne immer einharken.) Von daher lasst uns das Wort in die Welt tragen.

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