2 Schnulzige Erkenntnisse aus einer Hochzeit

Julius Buelow

Julius ist ein dummer Amerikaner, aber er versucht die Bibel zu studieren trotzdem. Er ist 23 Jahre Alt und hat es vor, entweder ein Pastor zu werden oder ein Abendteuer mit Gandalf zu machen, was immer zuerst eintrifft.

3 Antworten

  1. Benjamin Hugk sagt:

    Ach schön Julius. Schnulzige Erkenntnisse aus einer Hochzeit hatte ich noch keine. Schließlich habe ich glaube ich auch erst drei (grüne) Hochzeiten miterlebt. Also relativ wenig, um darüber nachzudenken. Wenn dann gabs vielleicht einen Beitrag, der mir keine Zeit zum Nachdenken gab, oder ich war einfach noch zu klein :D. Aber schöne Sachen, wie ich bereits sagte. Aber ob schnulzig oder nicht, trostreich ist es auf jeden Fall, wenn man Jesus vertraut ( =(?) liebt.).
    Von daher allen denen: Von mir auch herzlichen Grlückwunsch und (mit einer Betonung :P) PROST!

  2. Manuel sagt:

    Hey Julius, vielen Dank für deine schnulzigen Erkenntnise! :) Mir gefallen beide am Besten – bei der ersten wird man mit Staunen nicht fertig und bei der zweiten hat man ein Leben lang was zum arbeiten wachsen (fail forward / vorwärts scheitern).

    Weil du nach dem persönlichen “Ehe-Alltag” mit Jesus gefragt hast… Der gute Luther hat mir neulich mal wieder ganz deutlich gemacht, warum sich Jesus als Bräutigam seiner Kirche/der Gläubigen bezeichnet (vgl. http://christenmenschen.de ab “Zwölftens”). In der Taufe bzw. wenn ein Mensch zum Glauben kommt wird geheiratet. Das Krasse dabei: Der tatsächlich vollkommene Traummann (Jesus) heiratet die hässliche, dreckige Prostituierte (mich). Das Unglaubliche: Als Ehepaar gibt es nicht mehr mein und dein sondern nur unser… anders ausgedrückt: Mir gehört durch den Glauben alles, was zuvor nur Jesus gehörte: ewiges Leben, Vollkommenheit, eine weiße Weste, Gemeinschaft mit seinem Vater,… Auf der anderen Seite nimmt sich Jesus all der Dinge an, die mir gehörten: Sündendreckwäsche, Tod, Gottverlassenheit, … Und was macht Jesus damit? Er nimmt all das auf sich, trägt es ans Kreuz und lässt es dort! DARUM finde ich es herrlich mit Jesus verheiratet zu sein: Er kümmert sich um all das, was mich belastet (hat) und schenkt mir im Tausch lauter unverdiente (unschnulzige, aber echte) Liebes-Geschenke. Wenn das keine wahre Liebe ist!… :)

  3. Ben sagt:

    Servus… ja – ist schon ein cooler Trauspruch! “Wo Du hingehst, will ich auch hingehen.”
    Ist echt tröstlich – besonders im manchmal dreckig-grauen Alltag, dass Jesus uns das ja auch zusagt [Dank Dir Manu]: Immer bei uns zu sein.

    Verrückt, dass ER da ist, auch wenn wir ihn vielleicht sogar für eine Runde nicht vor Augen haben.
    Ungefähr so, wie in einer normal-menschlichen Ehe… da bin ich ja auch nicht die ganze Zeit mit meinen Gedanken bei meiner Frau, sondern habe zB Aufgaben zu erfüllen, die meine ganze Aufmerksamkeit brauchen… das ändert aber nicht den Sachverhalt, dass ich mit ihr verheiratet bin.
    Der Bund besteht also auch, wenn ich gerade nicht in Gedanken dabei bin. Da drängt sich ja förmlich der Bund auf, den Gott mit uns in der Taufe geschlossen hat: “Ich will Dich nicht verlassen, noch von Dir weichen.”
    Auf SEINER Seite bleibt der Bund dieses guten Gewissens (vgl. 1 Petr 3,21) fest bestehen – das ist echt der Hammer. Besonders wenn wir bedenken, dass wir ja oft eigentlich so anders sind, als Gott sich das vorstellt!!
    Das muss echte Liebe sein, man, die über all den Scheiß vergibt, den wir immer wieder verzapfen. Unglaublich, dass Gott nie die Scheidung einreichen will!

    Dank Dir für den Gedankenanstoß – Jules!

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