Ein Leben lang Advent

Tobias

"Hallo! Ich heiße Tobias , bin 88er Baujahr und beheimatet im Südewesten von Berlin, wo man mich ab und zu noch findet. Wenn ich nicht grade für diese Seite am Schreiben bin, studiere ich Theologie am Lutherischen Theologischen Seminar in Leipzig. Bleibt Gott befohlen! Euer Tobias"

3 Antworten

  1. Ben sagt:

    So getrennt habe ich – bilde ich mir ein – irgendwie noch nie drüber nachgedacht… 1., 2., 3. Ankunft Jesu…
    Also tröstlich finde ich auf jeden Fall, dass er auch heute zu uns kommt. Dass Jesus nicht irgendwann vor 2000 Jahren auf der Erde aufgeschlagen ist und in 2000 Jahren irgendwann wiederkommt und eigentlich nichts von uns wissen will.
    Nein, Jesus geht ja auch heute jedem (mal mehr mal weniger merklich) nach und ruft ihm die gleiche Botschaft wie bei seinem ersten Kommen zu: Lass Deine eigenen Wege fahren, die Dich immer weiter von Gott wegführen und sei Dir bewusst, dass Du Gott Antwort über Dein Leben geben musst!
    Mit diesem Erkennen dann in die Bibel zu schauen und zu sehen, dass Jesus am Kreuz für mich schon Frieden mit Gott gemacht hat und mir auch heute noch die Zusage gilt, dass Gott auch meine Schuld vergeben hat… das ist schon beeindruckend und super tröstlich… denn man schaut ja recht schnell auf seine Fehler und Unvollkommenheiten.
    Darum ist es für mich echt wichtig immer wieder (im Hier und Jetzt) von Jesu Handeln zu hören, das – GOTT SEI DANK – völlig außerhalb von mir liegt!

  2. LB sagt:

    Ich bin bei der Frage “Mit welcher Art der Ankunft von Jesus in meinem Leben habe ich die meisten Probleme?” hängen geblieben. Irgendwie ist es verrückt: Auf der einen Seite ist das mein größter Trost besonders dann, wenn mal wieder sowohl Zuhause als auch “draußen” das Braune am Dampfen ist: Das wird alles mal vorbei sein. Im Glauben durchhalten lohnt sich. Mein Chef kommt wieder und wird mich erlösen. Dann wird alles, was mir jetzt zu schaffen macht, nur noch ein Fliegenpups sein im Vergleich zu dem, was mich im Himmel erwartet (frei nach Röm 8,18).

    Aaaandererseits ertappe ich mich dann kurz darauf beim Gedanken: “Ach nö, Herr Jesus, bitte noch ein bisschen warten mit dem Wiederkommen! Ich hab gerade Konzertkarten für Berlin gekauft. Und meine Kinder will ich auch noch aufwachsen sehen. (als ich noch nicht verheiratet war: ‘Erst will ich mal noch Sex gehabt haben.’) Ach so, und wenn du schon wiederkommst, dann bitte erst nach der Fußball-WM 2014, okay?” – obwohl Jesus uns ja aufruft, so zu leben, dass wir jeden Tag als den letzten Tag begehen und auf sein Kommen vorbereitet sind – indem wir uns nicht zu sehr ans Leben im Hier und Jetzt klammern. Kommt bei mir also immer gerade darauf an, wie ich mich in meinem Leben gerade fühle. Für mich auf jeden Fall gut, wenn ich immer wieder dran erinnert werde, wie und wozu Jesus wiederkommt.

  3. Benjamin Hugk sagt:

    Ich empfinde den Gedanken von LB gut nach, d.h. nicht an solchen Sachen wie Konzerten oder großen Veranstaltungen gemessen, aber ich möchte noch die Leute um mich herum, die mir doch stark am Herzen liegen und noch nichts von Jesu seinen Tun für uns erfahren haben, auch noch die frohe Botschaft bringen.
    Und an solchen Tagen, wo ich besonders für sie kämpfe oder einfach mal wieder an sie denke und mir wünschte, dass sie doch Jesus schon angenommen hätten, da hätte ich die größten Probleme damit, dass Jesus schon “jetzt” wiederkommt. Andererseits wäre ICH auf dieser Welt jeden Tag bereit und könnte sagen: “Von mir aus, Jesus, komm wann du willst, auch jetzt. Dann wäre ich nämlich auch nicht mehr in meiner Sünde und Fehlbarkeit, was mir doch jeden Tag zu schaffen macht.” In der Hinsicht bringt mir die dritte Ankunft am meisten Trost, wenn die erste nicht erfolgt wäre -> welche die Kreuzigung und die Sündenbezahlung schlussfolgert. Und die zweite Ankunft erinnert mich immer an das Geschehen, die damit ihren wichtigen Teil für hier und jetzt erfüllt (mit kleinem Verweiß auf BENs ↑ seine Taufsbedeutungsauslegung, wer sich schon mit ihm darüber mal unterhalten hat.)

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