Himmelfahrt – ein Grund zum Feiern und Fröhlichsein?!

Manuel

Schönen guten Tag. Mein Name ist Manuel Drechsler, ich bin 31, groß, blond und glücklich verheiratet. Im Juni 2014 wurde ich zum Aushilfspastor und Jugendpastor der Evangelisch-Lutherischen Freikirche berufen. Seit 2015 bin ich der Hirte der Johannesgemeinde in Nerchau. "Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung." (2Kor 5,19)

6 Antworten

  1. TH sagt:

    Hallo,

    Hm…Gute Frage! Manche denken da vielleicht zuerst an das, was Jesus direkt vor seiner Himmelfahrt gesagt hat. Aber für mich persönlich ist das, was die Engel direkt danach zu Jesu Jüngern (und auch zu uns) sagen, auch ein wichtiger Grund zur Freude: “Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.” (Apg 1,11).
    Kindlich gesprochen könnte man vielleicht sagen: Jesus ist nach Hause gegangen, um noch ein bisschen was vorzubereiten. Irgendwann kommt er wieder und holt uns zu sich. Dann dürfen wir dort sein, wo Jesus zu Himmelfahrt hingegangen ist.
    Das ist sicher ein Grund zur Freude und darf gern gefeiert werden. Oder wie seht ihr das?

    • GCH sagt:

      Das ist auf jeden Fall ein guter Grund.
      Himmelfahrt ein 2. Karfreitag? Wenn ich daran denke, dass Jesus nicht mehr sichtbar hier ist, dann denk ich persönlich nicht zuerst “oh schade”, dass ich Jesus nicht mehr in dieser Form um mich habe, wie die Jünger – na klar, wäre das cool. Aber eigentlich unmöglich. Denn überlegt mal, wie stark die christliche Gemeinde seitdem gewachsen ist. Wenn diese vielen Christen versuchen würden, sich alle um diesen einen Jesus zu sammeln … Da wäre nix so, wie damals bei den Jüngern… versteht ihr, was ich meine?
      Sondern, wenn ich an Himmelfahrt denke, dann denk ich “besser so”. U.a. eben aus diesem Grund, neben dem von TH. Sorum ist’s viel segensreicher.

      • IV sagt:

        Ja, ich sehe das ähnlich. Wenn Jesus immer noch in Galiläa unterwegs wäre, würde es mir vermutlich schwer fallen zu glauben, dass er für ALLE Menschen da ist. Und so gefällt mir die Vorstellung, dass er jetzt im Himmel ist und nicht mehr an einem bestimmten Ort auf der Erde, einfach besser. Das macht Gottes Allgegenwart irgendwie greifbarer, finde ich.
        Und das beste daran: Er wird wiederkommen in Herrlichkeit!

        • Ben sagt:

          Irgendwo heißt es doch, dass “Jesus zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.” … (Hab mal nachgeschlagen – es ist Römer 8,34.)

          Das finde ich schon genial! Wenn ich ein Anliegen habe und das zu Jesus im Gebet bringe, kann ich mir richtig gut vorstellen, wie Jesus neben seinem Vater steht und ihm ins Ohr flüstert:
          “Hier der Ben – Vater – den kennst Du doch! Der hat gerade echt ein riesiges Problem… . Ich weiß, der ist ein total der Ego-Typ und du wärst nicht ungerecht, wenn Du ihn schon dafür gegen die Wand laufen lässt… . Aber schau, Vater: Auch seine ganze Schuld habe ich am Kreuz ausgelöscht. Tue ihm doch bitte den Gefallen, Vater. Bitte – hilf ihm doch, wie du mir auch helfen würdest… .”

          Irgendwie so stelle ich es mir vor, wenn Jesus um seinen Vater – den machtvollen Schöpfer der ganzen Welt – ist und unser Anliegen bei ihm “vertritt”.
          Ist doch extremely trostreich, oder?!

  2. Lorenz sagt:

    Grüße!
    Ich finde, dass es extrem lohnt, sich die Stellen anzusehen, in denen Jesus seinen Jüngern den Heiligen Geist verspricht. Zum Beispiel Johannes 14, da sagt er in Vers 16: Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.
    Jesus war für seine Jünger mehr und mehr zu einem Freund geworden, der sie sicher oftmals getröstet hat bei den harten Aktionen, die sie zusammen durch hatten. Nun, da er weiß, dass er sie bald verlassen muss, sagt er ihnen, dass der Heilige Geist in Zukunft für ihn diesen Job übernehmen wird.
    Wenn man in den Anfang der Apostelgeschichte sieht, dann findet man dort keine resignierten Jünger, die ihrem Herrn nachtrauern. Vielmehr vertrauen sie auf die persönlichen Zusagen von Jesus. Mit Erfolg! Der Geist Gottes rockt die Szene und übergibt schließlich den glücklichen Aposteln die Lizenz zur Mission.
    Nun ist das alles nicht bloß Geschichte. Der Heilige Geist ist bis heute der Broadcast-Tröster, wer auch immer auf die Zusagen Jesu vertraut, der wird ihn kriegen, das hat Jesus genauso für uns vom Vater erbeten. (vgl. Joh 17,20)

    Wär auch blöd, wenn alle Welt nach Israel pilgern müsste um von Jesus getröstet zu werden…

  3. Ben sagt:

    Cool, Lorenz, dass Du auf die Jünger in der Apostelgeschichte hinweist, die echt angetan waren von der Liebe Jesu!
    Und irre, dass es heute immer noch so ist: Geht uns auf, was für Geschenke Jesus uns gemacht hat, können wir weder Füße noch Hände oder Mund still halten.
    Ganz nach Mt 12,34: Wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über.
    Gebe Gott uns immer wieder seinen Geist, zu erahnen, wie groß der Segen ist, den wir dank Jesus haben dürfen!

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